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Zuzwil: 27.01.2012
Der Haupteingang zum Lindenbaum wird neu beim  Neubau platziert, wo sich auch der Zugang zur grossräumigen Cafeteria, auch als öffentlicher Versammlungsraum nutzbar, befindet.
Der Haupteingang zum Lindenbaum wird neu beim Neubau platziert, wo sich auch der Zugang zur grossräumigen Cafeteria, auch als öffentlicher Versammlungsraum nutzbar, befindet.

Für Eigenständigkeit bei der Altersbetreuung
Bei Zustimmung zum Kredit Erweiterung Lindenbaum könnte der Neubau im 2015 bezugsbereit sein.
Niklaus Jung
Am 11. März entscheiden die Stimmbürger der Gemeinde Zuzwil über die Erweiterung des Wohn- und Pflegeheim Lindenbaum von heute 21 auf neu 44 Plätze im Betrag von 13,6 Mio Franken. Die Gemeinde leistet darin einen Baubeitrag von 2 Mio Franken, die Restsumme wird über den Betrieb über 30 Jahre amortisiert. Es ist erklärtes Ziel, so Gemeindepräsident Roland Hardegger, die Gemeindeaufgabe der Altersbetreuung in eigener Regie zu lösen und nicht auf regionale Lösungen einzutreten.

In den nächsten Tagen erhalten die Zuzwiler Stimmbürger neben einer Vielzahl von Abstimmungsvorlagen wie Kantons- und Regierungsrat auch die Abstimmungsvorlage für die Erweiterung des Wohn- und Pflegeheim Lindenbaum in Weieren. Am Donnerstag Vormittag informierte Gemeindepräsident über die Botschaft.

Zwei Gebäude - eine Einheit
Wie schon früher informiert geht es beim Projekt um die Erweiterung der Altersbetreuung im heutigen Wohnheim und der Erweiterung von heute 21 auf neu 44 Plätze in total 36 Zimmern auf zwei Geschossen. Als weitere Wohnform ist im bestehenden Gebäude "Betreutes Wohnen" vorgesehen.

Der Zugang zum Wohn- und Pflegeheim erfolgt neu über den Neubau. Direkt dem Empfang sind die grossen Gemeinschaftsräume wie Speisesaal und Cafeteria, aber auch Räume für die Heimleitung usw angegliedert. Der grosse Saal mit angegliedertem Therapieraum ist auch für öffentliche Nutzung von Vereinen und weiteren Institutionen gedacht.

Eigenständige Lösung bevorzugt
Gemeindepräsident Roland Hardegger informierte über die gute Aufnahme beim Personal wie auch in den Kreisen der politischen Parteien. Auch zum Gemeindebeitrag über 2 Mio Franken seien keine Bedenken angemeldet worden. Im Gemeinderat hätten sie sich schon früh für die eigenständige Lösung eingesetzt. Es sei dem Rat wichtig, die Gemeindeaufgabe der Altersbetreuung nicht aus der Hand zu geben und einer AG oder ähnlich zu übertragen.

In einem nächsten Schritt werden die Senioren an ihrem Treff über die Vorlage informiert. Die Erweiterung wird nach Hardegger gerade im Aufbau des grosszügigen Speisesaals mit Cafeteria ein Paradestück werden, welches mit der öffentlichen Nutzung neues Leben ins Heim bringen wird. Für den Erweiterungsbau werden nur rund 10 Mio Franken benötigt. Die Restsumme von 3,6 Mio wird für die Sanierung des Altbaus und die Innenausstattung benötigt.

Ein deutliches Ja erwartet
Am 20. Februar findet im Pfarreiheim Zuzwil eine öffentliche Information über die Abstimmungsvorlage statt. Auch ist eine Sprechstunde für Interessierte eingeplant. Der Personalbestand von heute 13 Vollzeitstellen wird mit dem Neubau auf 25 aufgestockt. Auf Grund der bisher guten Aufnahme des Projektes erwartet der Gemeinderat am 11. März ein deutliches Ja zum Erweiterungsbau.

Für den Werkhof ist eine Lösung in Sicht, es ist kein Neubau in Planung. Kommende Woche wird über den neuen Standort informiert. Bei Zustimmung zum Kredit kann im 2012 die Detailplanung beginnen, der Baustart ist auf Anfang 2013 vorgesehen. Der Bezug des Neubaus ist auf 2015 möglich. Derzeit wird noch geklärt, ob für zügige Bauabläufe die Betagten während der Bauphase an einen andern Pflegeplatz verlegt werden. Dies hätte auch günstige Auswirkung auf die Baukosten.

Gemeindepräsident Roland Hardegger erwartet ob den bisher guten Reaktionen aus der Bevölkerung an der Urne am 11. März eine hohe Zustimmung.
Gemeindepräsident Roland Hardegger erwartet ob den bisher guten Reaktionen aus der Bevölkerung an der Urne am 11. März eine hohe Zustimmung.