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Es besteht Aussicht auf Wiedereröffnung des "Freihof"
Credit Suisse zeigt sich bemüht, den "Freihof" mit langfristigen Verträgen den Städtern wieder zugänglich zu machen.
Niklaus Jung
Die Wiedereröffnung des Wiler Gasthauses "Freihof" ist das Bestreben seitens der Besitzer von Credit Suisse, wie am Dienstagvormittag an der Medieninformation im Wiler Rathaus bekannt wurde. Die Petitionäre von CVP, FDP und SVP, sie sammelten 2145 Unterschriften, erreichten diese Kontaktnahme. Credit Suisse hat unterschriftsreife Verträge vorliegen, für Hotel und Restaurant, Namen wurden noch keine genannt.
Den Wiler Petionären von CVP, FDP und SVP gelang es dank Unterschriftensammlung, die Grundbesitzer des Wiler Hotels und Restaurants "Freihof" von Credit Suisse für eine Aussprache am gleichen Tisch zu gewinnen, wie es mit dem Wiler Gasthaus weiter gehen soll. Dass die Wiedereröffnung auch der Stadt ein Anliegen ist, zeigte sich darin, dass die Petition nicht einfach vor der Rathaustüre, sondern seitens Ratsschreiber Christoph Siegrist in Verbindung mit einer Information im Sitzungszimmer entgegen genommen wurde. Seitens Credit Suisse stand mit Ivana Bianchet und Stephan Auf der Maur gleich eine Zweier-Delegation Red und Antwort.
In Wil herrscht grosses Bedauern Seitens Wil Tourismus brachte Vizepräsident Ruedi Schär das Bedauern der Schliessung des "Freihof" zum Ausdruck. Politische Parteien, Wirtschaftskreise und Gewerbeverein hätten grösstes Interesse gezeigt, das Wiler Gasthaus mit rund 11'000 Übernachtungen im 2011, nahezu 50% der städtischen Gesamtzahl, wieder zugänglich zu machen. So hätten sie den Weg über die Petition gewählt, um den Besitzern von Credit Suisse das breite städtische Interesse zu bestätigen.
Die gesammelten 2'145 Unterschriften zeigten nach Ruedi Schär, dass breite Bevölkerungskreise das Haus vermissten. Es gehe eben nicht allein um Übernachtungen. Die Gäste konsumierten und machten auch Einkäufe in der Stadt. Wil-Tourismus habe täglich Anfragen zu Übernachtungen im Freihof. Je länger das Haus geschlossen bleibe, werde es für einen neuen Pächter schwierig, das Haus wieder mit Gästen zu füllen.
Credit Suisse zeigt Verständnis Stephan Auf der Maur von Credit Suisse zeigte Verständnis für die Anliegen der Petitionäre wie auch der Städter. Sie seien allerdings schon seit drei Jahren am Suchen einer tragbaren Lösung. Eigentlich hätten sie mit dem Erweiterungsbau ursprünglich eine Hotelerweiterung geplant, seien aber seitens Hotelketten abschlägig beraten worden. So werde es wohl beim heutigen Hotelangebot bleiben, Sanierungen der Räume werden wo nötig in Angriff genommen. Im Erweiterungsbau sind im Erdgeschoss Läden, in den oberen Geschossen Wohnungen vorgesehen.
Beim Restaurant habe sich gemäss heutigem Stand der Verhandlungen mit möglichen Pächtern abgezeichnet, dass Hotel und Restaurant getrennt geführt werden. Die notwendigen Sanierungen im Restaurant könnten allerdings erst in Angriff genommen werden, wenn Verträge unterzeichnet seien, informierte Ivana Bianchet von Credit Suisse.
Entscheide fallen in nächsten Wochen Seitens Credit Suisse sieht man beim Restaurant einen Entscheid bereits in nächsten Tagen. Beim Hotel könne es noch etwas länger dauern. Sobald Hotel und Restaurant über gültige Verträge verfügten, könne man mit einer umfassenden Information rechnen, was in etwa 2 Monaten der Fall sein werde. Derzeit seien aber noch Verhandlungen im Gange, sodass sie nicht über mögliche Pächter informieren könnten.
Seitens der Petionäre wurde abschliessend der Information die Hoffnung ausgedrückt, dass Credit Suisse sich zum Entscheid Restaurant und Hotel durchringen möge. Dies, obwohl Wohnungen wohl grössere Renditen abwerfen würden. Den Entscheid von Credit Suisse dürften die Städter wohl mit Spannung erwarten.
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Vor dem Rathaus fand die offizielle Übergabe der Petition seitens FDP, CVP und SVP mit 2145 Unterschriften an Stadtschreiber Christoph Siegrist statt.
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