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Unterstützung der ganzen FC-Familie
In der Challenge League spielt der FC Wil am Samstag zuhause gegen den SC Kriens.
Deborah Rutz
Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie möchte der Bergholz-Klub am Samstag wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren. Gegen den SC Kriens nehmen die Wiler das Wissen mit, dass sie in der vergangenen Saison vier von sechs möglichen Punkten geholt haben. Unterstützung erhält das Fanionteam von zahlreichen eigenen Junioren, die in der Halbzeitpause einen speziellen Auftritt haben werden.
Der FC Wil ist derzeit in einer heiklen Phase. Zuletzt hat er drei Mal in Serie verloren und dabei nur einen Treffer erzielt. In der Tabelle ist er auf den drittletzten Platz abgerutscht und er hat diese Woche Stürmer David Blumer verloren, da dieser wegen der möglichen Beteiligung am Wettskandal bis zum 23. August 2012 gesperrt wurde. In dieser Situation braucht das Fanionteam die Unterstützung aller. Support wird er am Samstag, wenn die Wiler im Bergholz ab 17.30 Uhr auf den SC Kriens treffen, nicht nur von den Fans, sondern auch aus dem eigenen Lager erhalten. Denn es werden sich auffallend viele Junioren-Spieler im Sportpark Bergholz befinden und ihre Idole unterstützen.
Dies liegt an einer speziellen Aktion. In der Halbzeitpause wird sich die FC-Familie der Öffentlichkeit präsentieren. Junioren und Betreuer werden sich auf dem Spielfeld aufstellen und somit ein Zeichen setzen. Mit dieser Aktion möchte der FC Wil zeigen, wie wichtig ihm auch der Breitensport ist.
Comeback von Sally Sarr Die erste Mannschaft kann derzeit jede Form von Unterstützung gebrauchen. Ein Erfolgserlebnis täte ihr – vor dem heissen Cup-Spiel beim FC Tuggen acht Tage später – gut. Gegen den SC Kriens streben die Wiler im vierten Heimspiel der Saison den ersten Punktgewinn vor eigenem Anhang an. Die Äbtestädter nehmen das Wissen mit, gegen die Innerschweizer bestehen zu können. In der vergangenen Saison resultierte auf dem Kleinfeld ein 1:0-Auswärtssieg und im Heimspiel ein 3:3-Unentschieden. Dieses Remis entstand in einer Situation, als es dem FC Wil ebenfalls nicht optimal lief.
In Zeiten der dünnen Spielerdecke und der magern Torausbeute gibt es bei den Wilern aber auch positive Zeichen. So gab Innenverteidiger Sally Sarr unter der Woche beim Testspiel-Sieg gegen den Zweitligisten FC Kilchberg-Rüschlikon sein Comeback nach seiner Oberschenkel-Zerrung. Da er kaum gefordert wurde, ist sein Formstand schwer einzuschätzen.
Wegweisende Phase Ebenfalls schwer vorherzusehen ist, wie stark die Krienser auftreten werden. Zwar startete das Team des ehemaligen Wiler Trainers Maurizio Jacobacci erfolgreich in die Saison und gewann die ersten beiden Spiele, unter anderem beim FC Winterthur. Seither resultierte aber kein Vollerfolg mehr und es musste auswärts bei Servette – 80 Minuten in Unterzahl spielend – eine 0:6-Klatsche hingenommen werden. In der Länderspielpause absolvierten die Krienser, genau wie der FC Wil, ebenfalls ein Testspiel. Dabei siegten die Innerschweizer beim Liga-Konkurrenten SR Delémont mit 4:1 und tankten Moral.
Die Äbtestädter stehen vor einer wegweisenden Phase. In den nächsten vier Partien heissen die Gegner nach Kriens der Reihe nach Tuggen, Locarno und Chiasso. Es sind Mannschaften, die alle in der Reichweite der Wiler liegen und gegen die dringend Punkte eingefahren werden müssen, um nicht in den Abstiegs-Strudel zu geraten.
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