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Swissregiobank Wirtschaftspreis geht an Zubler Systeme Uzwil
Der alljährliche Wirtschaftspreisträger an der wufa vermochte auch zur 7. Auflage mit regionalen Höchstleistungen zu überraschen.
Niklaus Jung
Das Wirtschaftsforum an der Regionalmesse wufa in Wil unter dem Titel "Was uns bewegt", wurde insbesondere mit dem Wirtschaftspreisträger der Zubler AG in Uzwil seinem Titel gerecht. Zu höchster Präzision und Leistungsfähigkeit ist das regionale Gewerbe fähig und kann weltweit etwas bewegen. Bewegende Leistungen und Innovationen kamen seitens der drei Referenten zu den Themen Internet, Laufsport und Extremfotoaufnahmen.
Die Eröffnung des Forums galt Patronatsgeber WUF unter Leitung von Andreas Zehnder. Unter der Moderation von Betriebswirtschafterin Susanne Giger erhielten nach der Verleihung des swissregiobank-Wirtschaftspreises die Teilnehmer bewegende Innovationen aus den Bereichen Neue Medien, Sport und Extremfotoaufnahmen vorgestellt. Einen Satz aus dem Referat von Laufsportlegende Markus Ryffel konnten die Teilnehmer des diesjährigen Wirtschaftsforums als Ansporn für ihr zukünftiges Schaffen mit nach Hause nehmen, weil dies auch im wirtschaftlichen Bereich gilt: "Erfolg hat drei Buchstaben 'Tun'".
Herausragende Leistung prämiert Der Auftakt des Wirtschaftsforum an der wufa vom Freitagmittag galt schon zum 7. Mal der Preisverleihung an ein regionales Unternehmen für innovatives und erfolgreiches Schaffen. Die breit abgestützte Jury aus Wirtschaft und Politik wählte das Uzwiler Unternehmen Zubler Systemtechnik. swissregiobank ermöglicht mit dieser Auszeichnung der Region Beachtung zu verschaffen, dass die Ostschweiz zu wirtschaftlichen Höchstleistungen fähig ist.
Das bereits 30-jährige Unternehmen Zubler AG an der Brumossstrassen Uzwil unter der Leitung von Paul Zubler zeichnet sich aus im Bau von Entnahmesystemen, welche von der Planung bis zur Inbetriebnahme im Haus verwirklicht werden. Zubler arbeitet mit modernsten Technologien und hoher Innovationskraft, was ihm eine Kundschaft aus aller Welt beschert. Seine Anwendungen finden sich hauptsächlich Medizinaltechnik und der Verpackungsmittelindustrie. Mit einer Skulptur und einem Geldpreis gratulierte Urs Kuhn von der swissregiobank Paul Zubler zu seinem Erfolg.
Was treibt die Menschen ins Internet Der Medienspezialist Matthias Vettiger zeigte den Umgang der jungen Generation mit den neuen Medien auf. Sein Focus im Referat galt insbesondere den elektronischen Medien wie iPhone und Internet. 70 Prozent der jungen Leute hätten gemäss Statistik das Iphone neben ihrem Bett, um immer kontaktbereit zu sein. "Man kann gegen das Internet und seine Möglichkeiten sein", so Vettiger, "das Internet ermöglicht aber die Pflege sonst schwacher Beziehungen, sie werden einfacher möglich". Am Tagesablauf einer jungen Dame zeigte Vettiger auf, dass heute facebook, twitter und weitere Plattformen Aufenthaltsort der jungen Leute sind, um sich auch gegenseitig spontan zu finden.
"Was uns wirtschaftlich bewegt" folgte anschliessend in der Diskussionsrunde mit zwei lokalen Unternehmern. Josef Jäger von CT Terminal Schwarzenbach und Pascal Kesseli von Faserplast informierten über ihre Unternehmensphilosphie und wie sie die vergangenen Wirtschaftskrisen bewältigt hätten. Beide betonten die notwendige Flexibilität um sich neuen Gegebenheiten anpassen zu können.
Fit für den Erfolg, Sportlicher Einsatz hilft Im zweiten Referat zeigte die Sportlegende Markus Ryffel auf, dass es für die körperliche Fitness nicht zwingend den Spitzensport braucht. Sein eigener Ansporn zum Sport und dann Spitzensport habe sich schon in jungen Jahren ergeben. In seinem Sportlerleben habe er eines gespürt: "Der Erfolg setzt sich vor allem mit "Tun" ein. Es brauche den unermüdlichen Einsatz, um sich an der Spitze halten zu können. Diese Haltung habe er sich nun auch in seinen unternehmerischen Bereich mitgenommen. Mit Tun habe auch die Fitness der breiten Bevölkerung zu tun, sich mit Joggen und Wandern in Bewegung zu halten.
Mit Sport hatte auch der dritte Betrag von Extremfotograf Robert Bösch zu tun. Er macht sich einen Sport daraus, Bilder aus verschiedenen Sportarten in seinen Kasten zu bringen. Dass es dazu auch seinen eigenen sportlichen Einsatz braucht, zeigte er bei der Bilderserie von Bergkletterern auf. Er selber folgt seinen Kletterkünstlern auf schwierigsten Touren, um dann ihre wagemutigen Schritte im Bild festzuhalten. Wagemut und Risiko begleiten den Fotokünstler in seinem eigenen Einsatz, was seine vorgestellte Bilderreihe eindrücklich bestätigte.
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