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Wil: 03.09.2010
Für ein neu zu ordnendes, „Gesundheitssystem der Zukunft“
CEO Josef Fässler schliesst Doktorat in Gesundheitswissenschaft erfolgreich ab.
B.Fosco
Im Frühsommer 2010 war es so weit: CEO Josef Fässler, Direktor / CEO der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord, vollendete nach sechs Semestern – neben der Tätigkeit als Direktor/CEO betriebenem – Studium seine rund 500 Seiten umfassende Dissertation „Psychiatrie im Wandel der Zeit: Die Entwicklung eines Management-Modells für Psychiatrische Dienste“. Fässler plädiert weiter für ein neu zu ordnendes, effektives und effizientes, „Gesundheitssystem der Zukunft“.

In einem Alter, in dem sich die meisten Menschen langsam mit dem Gedanken an Kürzertreten befassen, wagte Josef Fässler, in Wil nochmals einen riesigen Schritt. Er schrieb sich ein als Doktorand bei der Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik UMIT in Hall (Tirol), eine der handverlesenen Universitäten, welche sich auf die neuen Berufs- und Forschungsfelder und damit auf die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen spezialisiert haben.

Die Entwicklung eines Management-Modells
Darin geht Josef Fässler „nach einem kurzen Exkurs in die Geschichte der Psychiatrie im Kanton St. Gallen zielgerichtet – basierend auf allgemein geltenden und anerkannten Management-Modellen – auf ein systemorientiertes Management-Modell für Psychiatrische Dienste ein, welches er gestützt auf seine langjährige Berufserfahrung entwickelt hat“, schreibt Professor Dr.med. Erich Seifritz, Universitätsprofessor und Direktor an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, in seinem Geleitwort zu Fässlers Dissertation.

„Dabei berücksichtigt Fässler ethisch-moralische, aber auch gesundheitspolitische und ökonomische Aspekte als Grundlage für eine Weiterentwicklung der Psychiatrie.“ Die Dissertation schliesst mit einer Zusammenfassung zur Bedeutung der Systemtheorie und der Abhandlung von zwei fundamentalen Reformprojekten: Lösungsvorschlägen für ein zukünftiges schweizerisches Gesundheitswesen.

Rigorosum „cum laude“ bestanden
Am 1. September legte CEO Josef Fässler an der UMIT vor dem von Universitäts-Professor Dr. Harald Stummer geleiteten Promotionsausschuss das „Rigorosum“ ab. Mit Erfolg. Der Ausschuss attestierte ihm, mit seiner Dissertation die Doktorwürde erlangt zu haben. Den Titel „Dr.sc.hum.“ – Doctor scientiarum humanarum bzw. Doktor der Geisteswissenschaften – hat er sich verdient.

Die hohe Attraktivität seiner Dissertation liege darin, dass unternehmerische Führungsaufgaben im Lichte der Geschichte, aber auch der aktuellen Herausforderungen dargestellt und diskutiert würden. Und dass sich der Autor dabei nicht nur auf Versorgungsfragen beschränke, sondern in seine Überlegungen auch Aspekte der Aus-, Weiter- und Fortbildung wie diejenige der Positionierung psychiatrischer Institutionen miteinbeziehe“, lobt der bekannte Schweizer Gesundheitsökonom Dr.oec. Willy Oggier Fässlers herausforderndes Werk.

Systemische Konzepte wichtiger denn je
Um Reformen im Gesundheitswesen Nachhaltigkeit zu verleihen, sei es unabdingbar, dass die (unheilvolle) Bipolarität zwischen der normativen Ebene – Politik, Finanzierer – und der strategisch-operativen Ebene – Leistungserbringer – zugunsten eines gemeinsamen Credos, eines Gestaltungswillens aller Beteiligten für ein neu zu ordnendes, effektives und effizientes „Gesundheitssystem der Zukunft“ aufgegeben würde. Nur auf diese Weise – so das Fazit von CEO Josef Fässler – lasse sich langfristig ein Kollaps des (Staats-)Systems mit fatalen, sozialen und gesellschaftspolitischen Folgen verhindern. Systemische Konzepte sind gefragt. Einen Weg dazu zeigt Dr.sc.hum. Josef Fässler in seiner Dissertation auf.
Ein Kompliment an Dr.sc.hum. Josef Fässler, Direktor / CEO der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord in Wil für seine Dissertation – ein Werk, das er im Frühsommer 2011 im Rahmen eines speziell ihm gewidmeten Symposiums einem Fachpublikum aus Management, Medizin und Pflege vorstellen wird.
Ein Kompliment an Dr.sc.hum. Josef Fässler, Direktor / CEO der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord in Wil für seine Dissertation – ein Werk, das er im Frühsommer 2011 im Rahmen eines speziell ihm gewidmeten Symposiums einem Fachpublikum aus Management, Medizin und Pflege vorstellen wird.