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Oberuzwil mit neuem Transporter für Atemschutz
Mit der Beschaffung eines neuen Feuerwehrtransporters werden auch die neuen Einsatzvorgaben des Amt für Feuerschutz umgesetzt.
Niklaus Jung
Am Freitagabend durfte die Oberuzwiler Feuerwehr ihren neuen Transporter, ausgerüstet mit acht Plätzen, davon sechs für Atemschutzeinsatz, übernehmen. Mit dieser Beschaffung ist Oberuzwil wieder in eigener Regie einsatzfähig und muss nicht mehr auf Nachbargemeinden zurück greifen. Gemeindepräsident Cornel Egger, Alois Schilliger Präs. Feuerschutzkommission und Kommandant Walter Dobler stellten das neue Fahrzeug vor.
Zu einem Freudentag kam es am Freitag bei der Oberuzwiler Feuerwehr mit der Übernahme des neuen Transporters, welcher total bis zu 15 Feuerwehrleute aufnehmen kann. Der Transporter ersetzt das bisherige Fahrzeug mit sechs Plätzen, welches ob fortgeschrittenem Alter und fehlenden Sicherheiten ausgemustert wird.
Schwerpunkt Atemschutzeinsatz In seiner Eröffnung begrüsste Alois Schilliger, Präsident der Feuerschutzkommission, insbesondere einen der früheren Kommandanten Köbi Weber. Er sei es gewesen, welcher in Oberuzwil die Motorisierung der Feuerwehr eingeführt habe. Mit dem neuen Transporter könnten nun weitere Verbesserungen für optimalen Einsatz erfolgen.
Gemeindepräsident Cornel Egger gab sich in seinen Worten erfreut über die Verbesserungen mit der Atemschutzinstallation. Die Neuanschaffung sei nicht zuletzt auch in der Umsetzung neuer Vorschriften begründet. Für die Maschinisten ergebe sich eine neue Situation mit dem schwereren Fahrzeug für 15 Personen mit 5,5 Tonnen, was den Fahrausweis C1 erfordere.
Komplexer Ausbau Seitens des Lieferanten informierte Unternehmensleiter Andreas Sanwald selber über den Ausbau. Fünf Monate seien vergangen seit der Bestellung des Fahrzeuges. Drei Monate habe allein die Herstellung des Fahrzeuges selber gebraucht. Für den Ausbau mit dem Atemschutz und weiteren Einrichtungen habe es zahlreiche Gutachten gebraucht, bis sie mit der Einbauarbeit beginnen konnten.
Mit einem Präsent bedankte sich Alois Schilliger bei Kommandant Walter Dobler für den zusätzlichen Einsatz bei der Beschaffung des Fahrzeuges. Für die Mannschaft war im Anschluss Wurst, Brot und Getränke bereit, die Übernahme auch gebührend feiern zu können.
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