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Primo Grelli im Dienst des Bistums
Vier Frauen und fünf Männer erhalten in Schmerikon die Beauftragung für ihre seelsorgerliche Tätigkeit.
Ernst Inauen
In einer feierlichen Zeremonie nimmt Bischof Markus Büchel die neun Laien-Seelsorgerinnen und Seelsorger offiziell in den Dienst des Bistums St.Gallen auf. Pastoralassistent Primo Grelli vom Seelsorgeverband Niederhelfenschwil-Zuckenriet-Lenggenwil freut sich auf sein weiteres Wirken in den Pfarreien.
Nach zweijähriger Probezeit und praktischer Einführung konnten neun Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten ihre offizielle Indienstnahme für eine zeitlich unbegrenzte seelsorgerliche Tätigkeit feiern. In der prachtvollen Kirche St. Jodokus in Schmerikon nahmen zahlreiche Angehörige, Freunde und Mitglieder der Kirchenverwaltungen und Pfarreiräte der betroffenen Pfarreien an der eindrücklichen Feier teil.
Verbundenheit des Seelsorgeverbands Am letzten August-Samstag reisten rund zwei Dutzend Ratsmitglieder und Mitarbeitende des Seelsorgeverbands NZL nach Schmerikon. Sie gaben ihrem Pastoralassistenten Primo Grelli die Ehre, der sich in seinem bisherigen Wirken in den Pfarreien Achtung und Sympathie erwarb. Als er vor zwei Jahren aus dem Kanton Thurgau, der zum Bistum Basel gehört, nach Lenggenwil zog, stand er vor einer neuen Bewährungsprobe. Im neuen Umfeld im Bistum St.Gallen musste er eine zweijährige Probezeit und eine Weiterbildung absolvieren. Mit der Institutio (Indienstnahme) schloss er nun zusammen mit seinen acht Kolleginnen und Kollegen diese Phase erfolgreich ab.
Neue Heimat Festliche Orgelmusik begleitete den Einzug des Bischofs, seiner mitfeiernden Priester und den neun Kandidaten der Institutio. Die Blumen geschmückte Pfarrkirche war voll besetzt mit Angehörigen, Pfarreidelegationen und Freunden der Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten. Regens Guido Scherrer stellte die neun Kandidaten dem Bischof einzeln vor und umschrieb ihre persönlichen Stellungnahmen. So zeigte sich Primo Grelli erfreut über sein vielfältiges Aufgabenfeld im Seelsorgeverband NZL. Er und seine Familie hätten im alten Pfarrhaus in Lenggenwil und in der Gemeinde Niederhelfenschwil eine neue Heimat gefunden.
Freudige Boten des Glaubens Bischof Markus bemerkte in seiner Predigt, dass er sich freue, Laientheologen auch aus anderen Bistümern in die Dienste seines Bistums aufnehmen zu können. „Gott in unserer Mitte ruft immer wieder Menschen in den besonderen Dienst innerhalb der Kirche. Sie sind Zeugen des Glaubens in der Beziehung zu Gott“, sagte Bischof Markus. Für diese Menschen mit Lebenserfahrung und einer eigenen Geschichte sei der Weg mit Loslassen und Ungewissheit verbunden. Ein Dank gehöre auch den Familien und den Begleitern, die hinter dieser Berufung stünden. Als freudige Boten des Glaubens hätten die Laienseelsorger die Möglichkeit, als Menschen den Menschen zu dienen und am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken.
Mit dem Segen des Bischofs In der Aufnahmezeremonie befragte Bischof Markus Büchel die Kandidaten, ob sie bereit seien für den kirchlichen Dienst und die loyale Zusammenarbeit. Sie bestätigten gemeinsam ihre Bereitschaft. Alle bekamen sie als Zeichen für ihre Aufgabe der Verkündigung die Heilige Schrift und den Segen des Oberhirten. Danach feierte er zusammen mit den rund zehn Priestern, mit den neu aufgenommenen Mitarbeitern und den Gästen Eucharistie. Lieder einer jungen Solistin und des Volkes umrahmten die Feier. Ein Absolvent dankte nach dem Gottesdienst allseits für die Aufnahme und die eindrückliche Feierstunde. Zum Abschluss sangen die neun SeelsorgerInnen den rhythmischen Song „Si ya hamba“ aus Südafrika. Beim nahen Schulhaus offerierte die Gastpfarrei Schmerikon anschliessend einen reichhaltigen Apéro.
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