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Oberuzwil: 11.08.2010
Der Oberuzwiler Märliweg ist auch nach der Eröffnung (Bild) gut besucht.
Der Oberuzwiler Märliweg ist auch nach der Eröffnung (Bild) gut besucht.

Diese zwei Frauen, Lisbeth Wirth und Anita Haag, sind im  Einsatz als Märchentanten.
Diese zwei Frauen, Lisbeth Wirth und Anita Haag, sind im Einsatz als Märchentanten.

Neue Geschichten für den Märliweg
Lokale und regionale Märchentalente sind eingeladen neue, kinderfreundliche Geschichten auf Papier zu bringen.
gk
Der im Frühsommer eröffnete Oberuzwiler Märliweg am Spazierweg zwischen Austrasse und Bettenauer Weiher ist beliebt. Die vier Märchenstationen wurden auch während den Sommerferien gerne und häufig besucht, sodass bereits viele Kinder inzwischen die vier ersten Geschichten kennen. Es wird Zeit, an neue Märchen zu denken.


Die Kulturkommission beabsichtigt, jeweils im Frühjahr und im Herbst neue Geschichten zum Vorlesen und Erzählen in den Holzkästen zu deponieren. Gleichzeitig sollen Wünsche und Anregungen der bisherigen Besucher in die neuen Geschichten und in die Gestaltung einfliessen.

Wer schreibt Märli?
Lokale und regionale Märchentalente sind herzlich eingeladen, ihre Fantasie walten zu lassen und neue, kinderfreundliche Geschichten auf Papier zu bringen bzw. elektronisch zu erfassen. Dabei ist zu beachten, dass die einzelnen Märchen in sich abgeschlossen sein müssen und nicht zu umfangreich sein dürfen – ein Märchen sollte in etwa zehn Minuten erzählt werden können. Fortsetzungsgeschichten sind nicht geeignet.

Die Geschichten an den vier Stationen dürfen voneinander völlig unabhängig sein und können auch von vier verschiedenen Autoren stammen. Sie können aber auch vom gleichen Thema, vom gleichen Tier, vom gleichen Helden handeln. Die Kulturkommission lässt sich von den verschiedensten Ideen gerne überraschen. Schön wäre es, wenn die neuen Märli auch mit Bildern oder Zeichnungen ausgestattet wären.

Vorschläge einreichen
Manuskripte für neue Märchen, gerne auch mit Illustrationen, können bis 31. August 2010 an das Sekretariat der Kulturkommission, Flawilerstrasse 3, 9242 Oberuzwil gesandt oder per E-Mail an gemeinde@oberuzwil.ch übermittelt werden. Die Fachjury, welche die Auswahl vornehmen wird, freut sich auf viele spannende und unterhaltsame Vorschläge. Für Layout, Druck, Einband usw. ist die Gemeinde besorgt.

IN KÜRZE
Neue Lehrpersonen im neuen Schuljahr

Auf Beginn des neuen Schuljahres ist an den Schulen der Einheitsgemeinde Oberuzwil der Personalbestand auf 93 Lehrpersonen angestiegen. Alle frei gewordenen Stellen konnten mit ausgewiesenen Fachpersonen besetzt werden, obwohl sich die Suche nach geeigneten neuen Lehrpersonen zunehmend schwieriger gestaltet. Die Pensen mussten auf mehrere Lehrpersonen aufgeteilt werden, insbesondere beim Förderunterricht und für die Aufgabenhilfe.

Am Oberstufenzentrum Schützengarten haben vier neue Lehrpersonen ihre Tätigkeit aufgenommen. Für die Primarschulen Oberuzwil, Bichwil und Niederglatt sowie den Kindergarten Oberuzwil wurden insgesamt neun Teilzeit-Lehrpersonen neu eingestellt. Der Schulrat heisst die neuen Mitarbeiterinnen im Dienst der Gemeinde Oberuzwil herzlich willkommen und wünscht ihnen viele positive Erlebnisse und Freude mit den Schülerinnen und Schülern.

In Niederglatt
Primarlehrerin Monika Heim Klement bezieht zwischen den Sommer- und Herbstferien ihren Bildungsurlaub. Sie wird während dieser Zeit vertreten durch Karin Bill. Für die zusätzlichen Förderlektionen konnte Theres Andermatt angestellt werden.

In Bichwil
Ein vertrautes Gesicht - Rahel Cosandey - unterrichtet an der Primarschule Bichwil neu im Jobsharing mit Simone Künzle und trägt auch die Klassenverantwortung. Rahel Cosandey war bereits seit anfangs Januar 2010 als Stellvertreterin während des Mutterschaftsurlaubes von Simone Künzle im Einsatz.

In Oberuzwil
Ruth Walser ist die neue Jobsharingpartnerin von Cornelia Sidler im Kindergarten an der Schulstrasse. Barbara Bachmann unterrichtet bereits seit vielen Jahren in Niederglatt. Zusätzlich teilt sie nun mit den neuen Fächergruppenlehrpersonen Maria Huser, Miriam Natterer und Marianne Tschopp das bisherige Pensum von Andrea Merz für Handarbeit und Werken. Nadine Allenspach wurde für die neue 5. Klasse gewählt. Ursula Bachofner und Monika Schmitz Isenegger werden neu das Lernatelier und die Hausaufgabenhilfe betreuen.

Im Oberstufenzentrum Schützengarten
Susanne Huber übernimmt ein Teilpensum in Musik. Helena Hilty Luongo wurde - als Ersatz für Roland Schluchter - ein Teilpensum auf der Sekundarstufe übertragen. Barbara Aebli-Koster wird die Schulische Heilpädagogik betreuen. Monika Kuster hat als Fächergruppenlehrperson die Nachfolge von Andrea Cottinelli angetreten.

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Ein eigenes Fahrzeug für das Wohnheim
Die Bewohnerzahl im Oberuzwiler Wohnheim Bisacht ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Damit sind auch immer mehr Transporte notwendig, welche bis jetzt mit privaten Fahrzeugen von Mitarbeitenden durchgeführt wurden.

Im Wohnheim Bisacht leben nebst Menschen im Pensionsalter auch jüngere Personen. Viele helfen bei der Holzbearbeitung, im Garten, bei der Kleintierbetreuung und im Haushalt mit. Ein solcher Betrieb ist auf ein Fahrzeug angewiesen – sei es für Material- oder Personentransporte. Solche Fahrten wurden bis anhin mit Privatautos des Personals gegen Entschädigung ausgeführt. Die privaten Fahrzeuge entsprechen jedoch nicht immer den Bedürfnissen des Wohnheims.

Eigenes Fahrzeug
Letzte Woche konnte die Heimleitung das erste eigene Fahrzeug für das Wohnheim Bisacht entgegen nehmen. Die Anschaffung war im Budget vorgesehen. Das neue Fahrzeug bietet für neun Personen Platz. Es entspricht den Bedürfnissen des Wohnheimbetriebs und trägt zur Steigerung der Mobilität und der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner bei. Es wird mit Diesel betrieben und ist mit Allradantrieb ausgerüstet.

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Bewährtes QMS der Gemeinde Oberuzwil
Die Gemeinde Oberuzwil ist seit 1998 ISO-zertifiziert. Diese Zertifizierung wird jedes Jahr im Rahmen eines Aufrechterhaltungsaudits geprüft und muss alle drei Jahre erneuert werden. Diesen Sommer fand wieder eine umfangreiche Rezertifizierung der Gemeinde Oberuzwil statt.

Der Auditor der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme SQS hat das Qualitätsmanagementsystem in sämtlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung inkl. Sozialberatungsstelle, Wohnheim Bisacht, Hallenbad, Freibad und Unterhaltsdienst unter die Lupe genommen. Er konnte sich davon überzeugen, dass das Systems nach wie vor angewendet wird, bestens funktioniert, kontinuierlich weiter entwickelt wird und keine Lücken vorhanden sind.

Hoher Nutzen
Die Systemdokumentation umfasst alle Aufgaben und Tätigkeiten der zertifizierten Bereiche und zeigt beispielsweise die Verantwortlichkeiten und Schnittstellen, die Arbeitsabläufe und Verbindungen zu bestehenden Hilfsmitteln genau auf. Die Gemeindeführung und das ganze Mitarbeiterteam sind vom hohen Nutzen des Managementsystems als Qualitäts- und Wissenssicherung überzeugt. In allen Bereichen möchte man mit der Zertifizierung eine konstant hohe Dienstleitungsqualität gewährleisten.

Konsequente Anwendung
Erfreut durften die Beteiligten an der Schlussbesprechung das sehr gute Resultat zur Kenntnis nehmen. Die formalen Aspekte sind mehr als erfüllt. Das Zertifikat nach ISO 9001:2008 wurde ohne Auflagen um drei weitere Jahre verlängert. Der Auditbericht bescheinigt, dass die Vorgaben des Managementsystems generell sehr konsequent angewendet werden. Die Gemeinde Oberuzwil ist auf einem sehr guten Stand.

Die Neueintritte in den Schulen Oberuzwil: Sitzend von links: Susanne Huber, Helena Hilty Luongo, Nadine Allensprach, Maria Huser. Stehend von links: Ursula Bachofner, Barbara Aebli, Marianne Tschopp, Monika Kuster, Monika Schmitz Isenegger, Miriam Natterer, Ruth Walser, (auf dem Bild fehlen Karin Bill und Theres Andermatt)
Die Neueintritte in den Schulen Oberuzwil: Sitzend von links: Susanne Huber, Helena Hilty Luongo, Nadine Allensprach, Maria Huser. Stehend von links: Ursula Bachofner, Barbara Aebli, Marianne Tschopp, Monika Kuster, Monika Schmitz Isenegger, Miriam Natterer, Ruth Walser, (auf dem Bild fehlen Karin Bill und Theres Andermatt)

«Heimleiterin Vreny Speck (Mitte) freut sich mit Heimkommissionspräsident Fritz 	Buchschacher über das neue Fahrzeug, das von Heidi Schwendener vom Autozentrum Max Frei AG übergeben wurde.»
«Heimleiterin Vreny Speck (Mitte) freut sich mit Heimkommissionspräsident Fritz Buchschacher über das neue Fahrzeug, das von Heidi Schwendener vom Autozentrum Max Frei AG übergeben wurde.»