|
Der "Ernst des Lebens" beginnt
Das neue Schuljahr begann für die Schüler von Niederhelfenschwil, Zuckenriet und Lenggenwil mit einem ökumenischen Gottesdienst in den drei Kirchen.
Vroni Krucker
Die Geschichte von Abraham und Sara und fröhliche Musik standen im Zentrum des Eröffnungsgottesdienstes der drei Primarschulen
Seit einigen Jahren beginnen die Schulen von Niederhelfenschwil, Zuckenriet und Lenggenwil das neue Schuljahr mit einer obligatorischen ökumenischen Feier in den drei Gotteshäusern. Die Katechetin Patricia Juen vom Seelsorgeverband Niederhelfenschwil-Zuckenriet-Lenggenwil und Rebekka Arn als Vertreterin der evangelischen Christen leiteten die eindrückliche Feier. An die 180 Kinder, das Lehrerteam sowie Eltern, Geschwister oder Grosseltern versammelten sich am Mittwochmorgen in der Pfarrkirche St. Johannes. Ein Schulorchester unter der Leitung von Lehrer Martin Jung bereicherte diesen speziellen Gottesdienst.
Aufbruch oder Neubeginn „Für einen Teil von euch gibt es jetzt nicht viel Neues, für eine grosse Zahl aber ist heute ein Neubeginn“, meinte die Katechetin. „Ihr habt eine neue Lehrperson, ein neues Klassenzimmer, neue Schulbücher, neue Gspänli, geht zum ersten Mal in die Schule oder in den Kindergarten“ erklärte sie weiter. Veränderungen und Aufbruch machten gwundrig, vielleicht auch ein bisschen ängstlich. Dies zeigten Kinder in einem Sketch, wo die Familie Zürcher wegen Vaters neuer Stelle nach Amerika umziehen muss. Nicht alle waren darüber glücklich.
Mit Abraham und Sarah unterwegs Spannend und mit Bildern unterlegt erzählten Patricia Juen die Geschichte von Abraham und Sara, die von Gott ebenfalls in ein neues unbekanntes Land geschickt wurden und im hohen Alter noch den Sohn Isaak bekamen. Sie vertrauten auf Gottes Hilfe, wussten dass er sie begleitet. In Fürbitten drückten die Mädchen und Buben ihr Vertrauen in Jesus aus und baten um seinen Segen. Fröhliche, gemeinsam gesungene Lieder verbanden alle Teilnehmenden.
Segen für alle Am Schluss des Gottesdienstes erteilten die Heimgruppenleiterinnen Ruth Jung, Gaby Kleger und Manuela Thalmann ihren Gruppen den Segen. Jede Klasse erhielt zudem ihr ganz eigenes Segensgebet fürs Schulzimmer. Am Ausgang durften alle Kinder ein „Znüni-Bürli“ mitnehmen – und dann ging es Richtung Schulhaus.
|
|