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Flawil: 04.08.2010
Die Schulsozialarbeit hat eine Entlastung des Schulbetriebes gebracht.
Die Schulsozialarbeit hat eine Entlastung des Schulbetriebes gebracht.

Schulsozialarbeit entlastet Schulbetrieb
Pilotphase der Flawiler Schulsozialarbeit verlängert
rkf
Seit rund 15 Monaten ist in Flawil die Schulsozialarbeit installiert. Das Angebot wird geschätzt und ist eine ideale Ergänzung der Sozialen Dienste Flawil. Die ursprüngliche Pilotphase wäre Ende Juli 2010 ausgelaufen. Der Gemeinderat hat nun eine Verlängerung bis zum Sommer 2012 beschlossen.

Das Konzept der Gemeinde Flawil der ganzheitlichen Jugendarbeit beinhaltet nicht nur die offene Jugendarbeit (OJA – siehe auch Text «Jugendarbeit auf Kurs»), sondern auch die schulische Sozialarbeit (SSA). Beide Angebote (OJA und SSA) sind ein Teil der Sozialen Dienste Flawil und ergänzen die Sozialarbeit in Flawil bestens.

Verspäteter Beginn
Während sich die offene Jugendarbeit auf Projekte und Inputs für die Jugendlichen in einem unabhängigen Rahmen spezialisiert hat, ist die Schulsozialarbeit direkt vor Ort in den Schulhäusern tätig. Die Aufnahme der Tätigkeit der beiden Schulsozialarbeiterinnen hat sowohl für die Lehrerschaft als auch für die Schüler die erwartete Unterstützung unter gleichzeitiger Entlastung des Schulbetriebes gebracht.

Ursprünglich ab dem 1. August 2008 für eine zweijährige Pilotphase vorgesehen, konnte das Angebot erst im Frühling 2009 starten. Für die Schulsozialarbeit wurde ein Stellenumfang von 140 Prozenten bewilligt, als Pilotprojekt bis zum 1. August 2010.

Aussagekraft fehlt
Die Schulsozialarbeit hat sich bereits nach kurzer Dauer nahtlos in den Bereich der Sozialen Dienste der Gemeinde Flawil eingegliedert. Aufgrund des späten Starts der Schulsozialarbeit macht es wenig Sinn, wenn die Pilotphase bereits nach 15 Monaten per 1. August 2010 abgeschlossen werden müsste. Dieser Zeitraum ist für die Erzielung eines aussagekräftigen Resultates eindeutig zu kurz. Die Pilotphase wurde vom Gemeinderat deshalb bis zum 1. August 2012 verlängert.

Achtung Kinder!
Schulbeginn für 128 ABC-Schützen
Mit grossem Enthusiasmus machen sich jedes Jahr die Kinder auf den Schulweg. Gerade dieser Weg verlangt ihnen sowie den anderen Verkehrsteilnehmern grosse Aufmerksamkeit ab. Die bfu weist gemeinsam mit der Polizei mit Plakaten auf die ABC-Schützen hin. Hier einige Infos zum Thema Schulbeginn und Verkehr.

Auch in Flawil werden am Montag 128 ABC-Schützen (1. Klässler) und 100 Kindergärtler (1. Kindergarten) auf der Strasse sein.

Tipps für den sicheren Weg in den Kindergarten oder in die Schule
Bevor der erste Schultag in Angriff genommen wird, ist es wichtig, dass Eltern und Kinder gemeinsam den sichersten Schulweg mehrmals ablaufen. Hierbei kommt den Eltern eine wichtige Vorbildfunktion zuteil, da Kinder auch das Verhalten im Strassenverkehr durch Nachahmung lernen. «Warte – luege – lose – laufe» prägt sich einem Kind viel besser ein als die Begriffe «links» und «rechts», deren Unterscheidung es oft noch nicht machen kann.

Das Leuchtbändeli sollte auf dem Schulweg immer getragen werden. Das Erlebnis Schulweg ist wichtig, weshalb viele Organisationen abraten, das Kind mit dem Auto zur Schule zu bringen und von dort wieder abzuholen. Es gibt aber auch Gegenden, die weit ab von der nächsten Schule liegen, hier gibt’s den Schulbus.

Wieso ist die erhöhte Aufmerksamkeit wichtig?
Die Kinder zeigen nicht das gleiche Verkehrsverhalten wie die anderen Verkehrsteilnehmer. Aufgrund ihrer Grösse sehen sie das Verkehrsgeschehen aus einer ganz anderen Perspektive als Erwachsene und können Distanzen noch nicht so gut einschätzen. Mit ca. Acht Jahren sind sie als Fussgänger ausreichend auf die selbständige Teilnahme am Strassenverkehr vorbereitet.