|
Auf den Spuren der Hl. Bernadette
Die Ministranten des Seelsorgeverbandes Niederhelfenschwil-Zuckenriet-Lenggenwil war vom 5. - 10. Juli auf Reisen.
Vroni Krucker / Mirjam Keller
Eine eindrucksvolle Reise führte die Ministranten des Seelsorgeverbandes NZL nach Lourdes.
Am Montagmorgen um 5.00 Uhr ging es ab nach Lourdes. Bis wir unser Ziel erreichten, wurde es 21.00 Uhr. Die Zeit dazwischen unterhielten wir uns mit lädelen in den Raststätten während den Halten, plaudern, Film schauen (einer davon handelte von der heiligen Bernadette), singen, lesen, schlafen sowie essen und trinken. Als wir nach dieser langen Reise unser Hotel erreichten, machten wir uns als erstes über das Nachtessen her, bevor wir dann unsere Zimmer bezogen und anschliessend den verbleibenden Abend genossen.
Dienstag Noch vor dem Frühstück machten wir uns auf um den Kreuzweg zu besuchen. Auf diesem war in vierzehn Stationen unterteilt der Leidensweg Christi mit etwa lebensgrossen Statuen dargestellt. Danach genehmigten wir uns das Frühstück, um gestärkt mit der Besichtigung des Wallfahrtortes fortzufahren, die bis zum Mittagessen dauerte. Es beeindruckte uns alle sehr, wie viele zum Teil Schwerkranke man im heiligen Bezirk erblickte, während hier bei uns diese fast nie in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Nachmittags besuchten wir den Schafstall, indem Bernadette als Kind einige Zeit Schafe hütete, gelegen neben einem kleinen Dorf unweit von Lourdes. Nach etwas Freizeit folgte dann das Nachtessen. Anschliessend konnte jeder selbst entscheiden, ob er der Lichterprozession zusehen oder den WM- Fussballmatch schauen möchte, bevor dann auch dieser Tag zur Neige ging.
Mittwoch An diesem schon letzten Tag in Lourdes besuchten wir morgens den internationalen Gottesdienst, der in der unterirdischen, 25'000 Plätze fassenden Basilika in diversen Sprachen abgehalten wurde. Nach einem weiteren Mahl begaben wir uns nachmittags auf die Spuren von Bernadette und besuchten die Mühle, in der sie bis zum Alter von zehn Jahren lebte, dann das Haus, das ihre Familie bewohnte als sie Schafe hütete sowie das ausgediente Gefängnis, indem die Familie anschliessend untergebracht war. Nach einiger weiterer freien Zeit und dem Abendessen waren wir abends Teil der grossen Lichterprozession, bei der Tausende, voran die Kranken, singend , betend und mit je einer Kerze in der Hand von der Rosenkranzkirche zur weissen Madonna und wieder zurück pilgerten.
Donnerstag Gleich nach dem Morgenessen räumten wir die Zimmer und verliessen Lourdes in Richtung Carcassonne. Diese mittelalterliche, doppelt ummauerte Stadt erreichten wir zur Mittagszeit, verpflegten uns dort individuell und entdeckten in ihr so manchen Laden sowie eine herzige Altstadt. Auch die Festung wurde besichtigt. Danach ging unsere Reise weiter nach Montpellier, einige Zeit davon am Meer entlang. Am Ziel angelangt bezogen wir unsere Zimmer, gefolgt vom Abendessen. Individuell liessen wir den Abend ausklingen.
Freitag Auf das Frühstück folgte eine Fahrt in die Camargue. Als erstes statteten wir der Stadt Aigues- Mortes einen Besuch ab und unternahmen dort eine Schifffahrt auf einem Kanal. Hier fand auch das Mittagessen statt. Dann ging die Reise weiter ans Meer, wo wir einige Zeit mit baden, plaudern, fotagrafieren und sünnele verbrachten. Darauf folgte ein Besuch in dem Städtchen Saintes Maries de la Mer. Der Legende nach sollen die drei Marien (Maria Magdalena sowie zwei Mütter der Apostel) mit ihrer Magd Sara nach ihrer Aussetzung auf einem ruder- und segellosem Floss dort gestrandet sein. Die Magd Sara wird heute von den Zigeunern verehrt, da diese sich sowie Sara als von der Gesellschaft an den Rand gedrängt empfinden. Mit der Statue Saras unternehmen sie deshalb jedes Jahr eine Prozession.
Als wir die Kreuzkirche besichtigten entdeckten wir in ihr eben besagte Statue und auf ihr eine wundervolle Aussicht über die gesamte Stadt. Bald schon bestiegen wir abermals den Car, nochmals zurück nach Aigues- Mortes um dort in einem Restaurant gemeinsam Z'nacht zu essen. Damit war dann auch schon der eigentlich letzte Tag unserer Reise vorüber.
Samstag Morgens um 7.00 stand das Frühstück auf dem Tisch. Gleich danach räumten wir unsere Zimmer und traten die Heimreise an. Die Meisten waren nach dieser Woche ziemlich müde, so dass die ersten Stunden vorwiegend mit Schlafen verbracht wurden und es daher ziemlich ruhig war. Gegen Mittag nahm die Zahl der wachen Personen dann aber wieder zu und wir verbrachten den Rest der Zeit mit reden, diversen Spielen und einem Film sowie wieder mit essen und trinken. Um 18. 30 Uhr erreichten wir dann schliesslich unsere Heimatdörfer und kamen mit vielen Eindrücken nach Hause.
|
|