Marcel Züger, Präsident der Fachkommission Milchtechnologie, begrüsste die Diplomierten, Angehörige und Gäste.
Voll besetzter Saal in der Psych. Klinik.
Rektor Kurt Leuenberger gratulierte den erfolgreichen Absolventen.
„Freude herrscht“ beim Empfang der Lehrbriefe.
Stolz präsentierten sich...
...die Diplomierten......der Milchpraktikanten und Milchtechnologen.
Schüler brachten humorvolle Rückblicke auf die Schulzeit und witzige Anekdoten,
Präsente, auch für die Lehrerschaft.
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„Grande Finale“ bei der Lehrbriefverteilung der Milchtechnologen und Milchpraktiker.
Im grossen Saal der Kant. Psych. Klinik feierten die erfolgreichen Prüflinge den Abschluss ihrer Ausbildung.
Gerhard Kasper
Tolle Stimmung herrschte bei der Lehrbriefverteilung für die Milchtechnologen und Milchpraktiker, sie hatten ihre Ausbildung in den Lehrbetrieben und die Prüfungen am Berufsbildungszentrum Wil bestanden.
„Ein entscheidender Schritt für die Berufskarriere ist gemacht. Die Lehrabschlussprüfung ist geschafft, vorbei sind die Prüfungsvorbereitungen und der Prüfungsstress und das Bangen auf das Ergebnis“, eröffnete Marcel Züger, Präsident der Fachkommission Milchtechnologie, den Abend. Er gratulierte allen, die die Prüfung bestanden haben, mahnte jedoch auch: „Zurücklehnen in der Ausbildung ist ein Rückschritt in der beruflichen Laufbahn“ und forderte damit zur stetigen Weiterbildung auf.
Erfolgreiche Kandidatinnen und Kandidaten Von den neun angetretenen Milchpraktikern haben alle die Prüfung bestanden und konnten das eidg. Berufsattest entgegennehmen. Bei den Milchtechnologen erhielten 27 von 29 Angetretenen das Fähigkeitszeugnis. Von ihnen erreichten sechs Noten von 5.5 und höher. Offenbar hat der noch bei den Zwischenprüfungen deutlich tiefere Notendurchschnitt wie ein reinigendes Fegefeuer gewirkt und die Klassen zum tüchtigen „Einhängen“ angespornt.
Kurt Leuenberger, Rektor des BZ Wil, bemerkte, wie es ihm immer wieder imponiere, welcher Stolz sich mit dem Beruf der Milchfachleute verbinde und mit welchem Elan der Nachwuchs gefördert werde. Er gratulierte im Namen der Schulleitung und des Lehrerteams herzlich zum Prüfungserfolg: „Auf diese Leistung können Sie stolz sein... Die Lehrabschlussprüfung ist die erste grosse Hürde in der persönlichen Laufbahn. Wer sie besteht, beweist sich und allen anderen seine Fähigkeiten als Berufsfachfrau oder -fachmann.“
Leuenberger griff auch noch tiefer und zeigte Faktoren auf zur Frage „Was begünstigt den Erfolg?“ Probleme seien nämlich nur ungelöste Fragen, sie zu lösen bringe Chancen. Dass Erfolge nicht vom Himmel fallen, sei ja bekannt; man müsse dem Erfolg entgegengehen und nicht einfach auf ihn warten. Ebenso gehöre es zum Leben, Misserfolge als Chance anzunehmen und „es das nächste Mal besser zu machen“.
Beeindruckendes Sponsoring Auf der Saalbühne wartete diverses Verlockendes auf die erfolgreichen jungen Frauen und Männer. In der Reihenfolge der Durchschnittsnoten durften sie sich an den mit Mützen, Laternen, Käsemessern u.a. gefüllten Tabletts bedienen. Alle Gegenstände waren von Firmen aus dem Fachgebiet gesponsert. Seitens der Schulleitung wurde bemerkt, dass die Geschenke bisher noch nie dermassen reich ausgefallen seien.
Hohe Leistungen Mit berechtigtem Stolz konnten die Lehrkräfte verkünden, dass bei den Milchpraktikern ein Drittel aller Prüflinge mit Noten über 5.0 abgeschlossen hätte; bei den Milchtechnologen waren es 12 von 27. Von ihnen schafften es gleich drei auf den nicht alltäglichen hohen Notendurchschnitt von 5.8!
Neben der riesigen Freude über die erfolgreichen Abschlüsse trug auch das ausgezeichnete Essen zur Hochstimmung bei. Für die Lehrkräfte beginnen die verdienten Ferien, die jungen Milchfachleute stehen vor einem grossen Schritt in ihre berufliche Zukunft.
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