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Uzwil: 20.11.2008
Hans-Ulrich Lüthi erhält den Uzwiler Kultur­preis
Ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet, die Feier ist im Anschluss an die Budget-Gemeinde angesetzt.
gk
Der Kulturpreis der Gemeinde Uzwil würdigt besondere Verdienste in kultureller oder künstlerischer Hinsicht oder besondere Verdienste an der Öffentlichkeit. Im An­schluss an die Bürgerversammlung vom 24. November 2008 wird Hans-Ulrich Lüthi aus Algetshausen in dank­barer Anerkennung seines Wirkens als Komponist der Preis verliehen.

Seit 1976 verleiht die Gemeinde in zeitlichen Abständen den Kulturpreis. Die bisherigen Preisträger waren Hans Giezen­danner, Niederuzwil (Zeichnungen von alt Niederuzwil und Henau), Jakob Lenz, Niederuzwil (Kakteen- und Pilzkunde), Maria Häne, Henau (Gesang), Ernst Gämperli, Niederuzwil (Kunstmaler und Schöpfer des Gemeindewappens), die Theatergruppe Henau und schliesslich 2006 der Konzert­zyklus Uzwil.

Würdiger Preisträger
Uzwil weist eine grosse Anzahl verdienter Kandidaten für den Kulturpreis auf, welche im Scheinwerferlicht oder eher im Verborgenen tätig sind. Diese Vielfalt ist eindrücklicher Beweis für das aktive kulturelle Leben in der Gemeinde Uzwil. Gerade diese Vielfalt macht aber auch die Auswahl nicht einfach. Mit Hans-Ulrich Lüthi würdigt die Gemeinde einen Preisträger, welcher sich als Komponist in der Blas­musikwelt einen Namen gemacht hat.

Rund 40 aufwändige Kompositionen stammen aus seiner Feder. Ausgezeichnete Platzierungen bei Wettbewerbsausschreibungen zeugen vom hohen Niveau seiner Werke. Die Würdigung von Hans-Ulrich Lüthi erfolgt an der Kulturpreisverleihung vom 24. No­vember, im Anschluss an die Bürgerversammlung. Unser Tipp: Wer um 20 Uhr an die Bürgerversammlung kommt, hat garantiert einen Sitzplatz und verpasst nichts…

Gemeindeabstimmung vom 30. November:
Visiere geben eine Vorstellung der Grösse

Am 30. November befinden Uzwils Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne über den Kredit für ein neues Garderobengebäude in der Rüti. Damit sich Inte­ressierte vor Ort ein Bild über Lage und Grösse des Ge­bäudes verschaffen können, stehen Visiere.

Die Infrastruktur der Gemeinde ist Grundlage für ein breites und lebendiges Vereinsleben, für ein enormes Engagement im Jugend- und Breitensport. Über 1'000 Sportlerinnen und Sportler sind auf den Rasensportanlagen der Gemeinde ak­tiv.

Seit Jahren akutes Garderobenproblem
Seit Jahren und bald Jahrzehnten hat die Rüti ein Gardero­benproblem. Viel zu wenige Garderoben stehen der enor­men und stetig wachsenden Freizeitnutzung der Anlage ge­genüber. Der Neubau soll Abhilfe schaffen. Insgesamt ent­stehen 12 Garderoben mit Duschen, zwei Schiedsrichtergar­dero­ben, Lagerräume, WC-Anlagen, Technikräume und ein Mehrzweckraum. Acht Garderoben decken nur schon den akuten und ausgewiese­nen Nachholbedarf für die jetzige Nutzung der Anlage ab. Vier weitere Garderoben schaffen die Voraussetzung, den Looäcker vollständig in die Rüti zu verlegen.

Grosse Dimensionen trotz minimaler Grundrisse
Trotz minimaler Grundrisse von Garderoben und Dusch­räumlichkeiten und optimierten Flächen ist ein Gebäude von ca. 76,4 auf 21,4 Meter erforderlich, um den grossen Raum­bedarf unterzubringen. Das Gebäude wird zwischen Haupt­spielfeld und Kunstrasenplatz angeordnet. Die schöne Baumreihe entlang des Hauptspielfeldes bleibt erhalten. Damit sich Inte­ressierte direkt in der Sportanlage Rüti ein Bild über die Di­mensionen des Gebäudes verschaffen kön­nen, wurden Vi­siere erstellt. Sie geben einen Eindruck vom Gebäude, wel­ches das Volumen von ach bis zehn Einfamili­enhäusern aufweist.

Kosten: Grosser Brocken und trotzdem preiswert
Die Kosten von 4,845 Mio. Franken sind für die Gemeinde ein grosser Brocken. Sie sind im Interesse des Breiten- und Jugendsports in der Gemeinde erforderlich. Der Vergleich verschiedener neuerer Garderobenbauten zeigt: Preiswerter ist die erforderliche Kapazität in zeitgemässer und solider Bauweise sowie mit optimalen Betriebsabläufen kaum zu haben.

Das Garderobengebäude in der Rüti kostet 547 Franken je SIA-Kubikmeter – eine systematisierte und gän­gige Vergleichsgrösse. Die vergleichbaren Garderobenge­bäude kosteten zwischen 554 und 587 Franken je Kubik­meter. Garderobenbauten – so die Fachleute – lassen sich auch nicht sinnvoll mit Wohnbauten vergleichen. So ist allein der Kostenanteil der Haustechnik in Garderobengebäuden rund doppelt so gross wie in einem Einfamilienhaus.

Überzeugter Antrag des Gemeinderates
Das neue Garderobengebäude in der Sportanlage Rüti be­seitigt einerseits quälenden Nachholbedarf an Garderoben. Als logische Fortsetzung bisheriger Schritte – neuer Kunst­rasenplatz, neue Zufahrt zur Rüti, Verkauf von Teilflächen ab dem Looäcker – erlaubt es die Verlegung des Sportplatzes Looäcker in die Rüti im Rahmen des Gesamtkonzeptes. Der Gemeinderat bittet die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger deshalb aus Überzeugung, dem Kredit für das Garderoben­gebäude am 30. November zuzustimmen.