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Hans-Ulrich Lüthi erhält den Uzwiler Kulturpreis
Ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet, die Feier ist im Anschluss an die Budget-Gemeinde angesetzt.
gk
Der Kulturpreis der Gemeinde Uzwil würdigt besondere Verdienste in kultureller oder künstlerischer Hinsicht oder besondere Verdienste an der Öffentlichkeit. Im Anschluss an die Bürgerversammlung vom 24. November 2008 wird Hans-Ulrich Lüthi aus Algetshausen in dankbarer Anerkennung seines Wirkens als Komponist der Preis verliehen.
Seit 1976 verleiht die Gemeinde in zeitlichen Abständen den Kulturpreis. Die bisherigen Preisträger waren Hans Giezendanner, Niederuzwil (Zeichnungen von alt Niederuzwil und Henau), Jakob Lenz, Niederuzwil (Kakteen- und Pilzkunde), Maria Häne, Henau (Gesang), Ernst Gämperli, Niederuzwil (Kunstmaler und Schöpfer des Gemeindewappens), die Theatergruppe Henau und schliesslich 2006 der Konzertzyklus Uzwil.
Würdiger Preisträger Uzwil weist eine grosse Anzahl verdienter Kandidaten für den Kulturpreis auf, welche im Scheinwerferlicht oder eher im Verborgenen tätig sind. Diese Vielfalt ist eindrücklicher Beweis für das aktive kulturelle Leben in der Gemeinde Uzwil. Gerade diese Vielfalt macht aber auch die Auswahl nicht einfach. Mit Hans-Ulrich Lüthi würdigt die Gemeinde einen Preisträger, welcher sich als Komponist in der Blasmusikwelt einen Namen gemacht hat.
Rund 40 aufwändige Kompositionen stammen aus seiner Feder. Ausgezeichnete Platzierungen bei Wettbewerbsausschreibungen zeugen vom hohen Niveau seiner Werke. Die Würdigung von Hans-Ulrich Lüthi erfolgt an der Kulturpreisverleihung vom 24. November, im Anschluss an die Bürgerversammlung. Unser Tipp: Wer um 20 Uhr an die Bürgerversammlung kommt, hat garantiert einen Sitzplatz und verpasst nichts…
Gemeindeabstimmung vom 30. November: Visiere geben eine Vorstellung der Grösse Am 30. November befinden Uzwils Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne über den Kredit für ein neues Garderobengebäude in der Rüti. Damit sich Interessierte vor Ort ein Bild über Lage und Grösse des Gebäudes verschaffen können, stehen Visiere.
Die Infrastruktur der Gemeinde ist Grundlage für ein breites und lebendiges Vereinsleben, für ein enormes Engagement im Jugend- und Breitensport. Über 1'000 Sportlerinnen und Sportler sind auf den Rasensportanlagen der Gemeinde aktiv.
Seit Jahren akutes Garderobenproblem Seit Jahren und bald Jahrzehnten hat die Rüti ein Garderobenproblem. Viel zu wenige Garderoben stehen der enormen und stetig wachsenden Freizeitnutzung der Anlage gegenüber. Der Neubau soll Abhilfe schaffen. Insgesamt entstehen 12 Garderoben mit Duschen, zwei Schiedsrichtergarderoben, Lagerräume, WC-Anlagen, Technikräume und ein Mehrzweckraum. Acht Garderoben decken nur schon den akuten und ausgewiesenen Nachholbedarf für die jetzige Nutzung der Anlage ab. Vier weitere Garderoben schaffen die Voraussetzung, den Looäcker vollständig in die Rüti zu verlegen.
Grosse Dimensionen trotz minimaler Grundrisse Trotz minimaler Grundrisse von Garderoben und Duschräumlichkeiten und optimierten Flächen ist ein Gebäude von ca. 76,4 auf 21,4 Meter erforderlich, um den grossen Raumbedarf unterzubringen. Das Gebäude wird zwischen Hauptspielfeld und Kunstrasenplatz angeordnet. Die schöne Baumreihe entlang des Hauptspielfeldes bleibt erhalten. Damit sich Interessierte direkt in der Sportanlage Rüti ein Bild über die Dimensionen des Gebäudes verschaffen können, wurden Visiere erstellt. Sie geben einen Eindruck vom Gebäude, welches das Volumen von ach bis zehn Einfamilienhäusern aufweist.
Kosten: Grosser Brocken und trotzdem preiswert Die Kosten von 4,845 Mio. Franken sind für die Gemeinde ein grosser Brocken. Sie sind im Interesse des Breiten- und Jugendsports in der Gemeinde erforderlich. Der Vergleich verschiedener neuerer Garderobenbauten zeigt: Preiswerter ist die erforderliche Kapazität in zeitgemässer und solider Bauweise sowie mit optimalen Betriebsabläufen kaum zu haben.
Das Garderobengebäude in der Rüti kostet 547 Franken je SIA-Kubikmeter – eine systematisierte und gängige Vergleichsgrösse. Die vergleichbaren Garderobengebäude kosteten zwischen 554 und 587 Franken je Kubikmeter. Garderobenbauten – so die Fachleute – lassen sich auch nicht sinnvoll mit Wohnbauten vergleichen. So ist allein der Kostenanteil der Haustechnik in Garderobengebäuden rund doppelt so gross wie in einem Einfamilienhaus.
Überzeugter Antrag des Gemeinderates Das neue Garderobengebäude in der Sportanlage Rüti beseitigt einerseits quälenden Nachholbedarf an Garderoben. Als logische Fortsetzung bisheriger Schritte – neuer Kunstrasenplatz, neue Zufahrt zur Rüti, Verkauf von Teilflächen ab dem Looäcker – erlaubt es die Verlegung des Sportplatzes Looäcker in die Rüti im Rahmen des Gesamtkonzeptes. Der Gemeinderat bittet die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger deshalb aus Überzeugung, dem Kredit für das Garderobengebäude am 30. November zuzustimmen.
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