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Lenggenwil: 20.11.2008
Der Naturschutz erwarb vor vier Jahren ein Grundstück beim Hasenholz.
Der Naturschutz erwarb vor vier Jahren ein Grundstück beim Hasenholz.

Auch eine naturnahe Landschaft muss gepflegt werden.
Auch eine naturnahe Landschaft muss gepflegt werden.

Tümpel bieten Lebensraum für Amphibien und Insekten.
Tümpel bieten Lebensraum für Amphibien und Insekten.

Im nächsten Winter werden die Wasserstellen vergrössert.
Im nächsten Winter werden die Wasserstellen vergrössert.

Vögel und Amphibien freuen sich
Der Naturschutzverein setzte kürzlich zwei Arbeitsgruppen zur Pflege naturnaher Stellen ein.
Ernst Inauen
Der Naturschutz Niederhelfenschwil-Zuzwil beschäftigte sich kürzlich an zwei Arbeitsplätzen bei Lenggenwil mit der Pflege eines Feuchtgebiets und einer Hecke.

Das Grundstück „Platten“ mit kleinen Weihern beim Hasenholz-Lenggenwil wurde vom Naturschutz im Jahr 2004 erworben. Das in der Nähe des Zuzwiler Riets befindliche Gelände ist reich an Amphibien, Insekten und Vögeln. „Um den Amphibien einen artgerechten Lebensraum zu erhalten, müssen die Wasserlöcher regelmässig nachgestochen und die Umgebung ausgelichtet werden. Vor allem die Wasserfrösche benötigen viel Licht“, betont Vereinspräsidentin Ruth Niedermann. Deshalb wurden 2006 grössere Bäume um die Wasserstellen gefällt.

Licht und offene Wasserstellen
Nun ging eine Arbeitsgruppe bei idealem Wetter erneut ans Werk. Sie lichtete die Randgebiete um die Tümpel aus. Mit Kettensägen fällte sie kleine Bäume und schnitt Sträucher zurück. Das Material wurde aus der Feuchtzone weggeschafft und von Helfern aus der Landwirtschaft mit Traktoren und Anhängern wegtransportiert. Vorgesehen ist in diesem Winter der Einsatz eines Menzi Mucks, um mehr offenen Wasserstellen zu schaffen.

Das Kochteam des Vereins beschäftigte sich zwischenzeitlich im Restaurant Eintracht Zuckenriet mit der Zubereitung eines schmackhaften Essens. Die sehr willkommene Verpflegung wurde durch die Spende von Kaffee und Getränken der Wirtin Beata Heil abgerundet.

Ersatzpflanzung
Der zweite Arbeitsplatz bei der Villa „Bernegg“ galt der Heckenpflege. Im vergangenen Jahr mussten dort rund 70 prächtige Weissdornsträucher wegen Feuerbrandbefall eliminiert werden. Diese Lücken galt es nun neu zu bepflanzen. Zuerst wurde das hohe Grass geschnitten und entfernt. Andere Mitarbeiter hoben Pflanzlöcher aus, setzten die neuen Sträucher ein und gossen sie an. In Ergänzung der bestehenden Hecke mit verschiedenen Dornensträuchern pflanzten die freiwilligen Helferinnen und Helfer des Naturschutz Holunder, Vogelbeere, Sanddorn, Schneeball, Pfaffenhut und Kornelkirsche ein. Der neue Heckenmeister Peter Siegrist organisierte und leitete die Einsätze.

In der Bernegghecke mussten vor einem Jahr die Weissdornsträucher wegen Feuerband vernichtet werden.
In der Bernegghecke mussten vor einem Jahr die Weissdornsträucher wegen Feuerband vernichtet werden.

Der neue Heckenmeister Peter Siegrist erteilt Anweisungen.
Der neue Heckenmeister Peter Siegrist erteilt Anweisungen.

Fritz Heitsch wässert die neue Bepflanzung.
Fritz Heitsch wässert die neue Bepflanzung.

Die Lücken wurden mit neuen Sträuchern bepflanzt.
Die Lücken wurden mit neuen Sträuchern bepflanzt.