Sa, 21.04.2018
Jahrgang 19, Nr. 6686
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Kurzweilige Schmunzelgeschichten
Jona Ostfeld liest in der Fueterchrippe Zuckenriet

19.03.2007, Vroni Krucker
Vor einer grossen Gästeschar las Jona Ostfeld mitten in den „Frühlingsvögeln“ der Galerie Fueterchrippe aus seinem Buch „Der Seidenlaubenvogel“. Am 24. März von 15 – 17 Uhr liest der Autor nochmals in der Fueterchrippe.

Am 24. März von 15 – 17 Uhr ist Jona Ostfeld in der Fueterchrippe nochmals zu sehen und zu hören.
Ein erfreuliche Gästeschar hatte sich in der Ausstellung in Zuckenriet eingefunden. Einerseits bestaunten sie die bunte Vogelwelt, andererseits hörten sie gespannt den Worten des Autors Jona Ostfeld, der einige Kapitel las aus seinem Buch „Der Seidenlaubenvogel“.

Geschrieben hat er es im einstigen Wohnhaus von Friedrich Dürrenmatt, deshalb ist ein Kapitel dem grossen Schriftsteller gewidmet. Für dieses kurzweilige „Schmunzelbuch“ wurde Ostfeld vom Aargauer Kuratorium ausgezeichnet. Es enthält 16 Kapitel, von denen jedes nur ein paar Seiten zählt – also sehr bequem zum Lesen.

Die Vogelwelt ist nicht meine Welt
Die Seidenlaubenvögel leben in Australien. Sie sind wegen ihres Balzverhaltens bekannt. Die Männchen leben den grössten Teil des Jahres vom Weibchen getrennt, umwerben es jedoch in der Balzzeit sehr heftig. Für sein Nest baut der graue Vogel zwei Wände aus Stöckchen. Mit Speichel und Beeren mischt er einen blauen Saft, den er mit Hilfe eines Rindenstücks auf die entstandene Laube streicht.

Dann sucht der Seidenlaubenvogel Beeren, Blütenblätter, Muschelschalen, bunte Glasscherben, glänzende Metallstücke und andere Dinge – alles aber in Blautönen. Einige Tiere fliegen sogar in Wohnungen und stehlen daraus blaue Gegenstände. Je mehr blaue Sachen im Liebesnest liegen, desto eher fliegt ihm eine Seidenläubin zu und lässt das Männchen tänzerisch balzen. Wunderschön eingerichtet von der Natur – oder etwa nicht?

Jona Ostfeld
„Ich habe eigentlich keine Ahnung von Vögeln“, betonte Ostfeld – und gerade deshalb trägt jedes Kapitel den Namen eines exklusiven gefiederten Freundes. Die Aussage über den Kapitel-Inhalt geben allerdings die Untertitel, wobei der Charakter des jeweiligen Federviehs nicht unbedeutend ist. Ich will keinesfalls über mich selbst berichten“ betonte Jona Ostfeld. Das Buch erzählt Eposoden aus dem Leben von Hermann W. Der sei eine Phantasiefigur, bekannte der Autor. Also liegt die Vermutung nahe, dass doch einiges von seinem eigenen Wesen aus den Zeilen spricht.

Jona Ostfeld wurde 1951 in Haifa/Israel geboren und ist aufgewachsen in Holland und in der Schweiz. Er lebt heute als Lehrer in Mellingen/Aargau . Er arbeitete als Regieassistent und Dramaturg am Schillertheater in Berlin und verfasste mehrere Theaterstücke sowie Erzählungen. Die lustigen Zeichnungen stammen vom Maler und Illustrator Fritz Huser (1952). Er lebt und arbeitet in Lenzburg, Beinwil am See und auf dem Gotthard. Herausgegeben hat das Buch der junge Nimrod-Verlag in Zürich.

Am 24. März von 15 – 17 Uhr liest der Autor nochmals in der Fueterchrippe.

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